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Los geht's

Geobox I

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Ziel ist die auf offenen Standards basierende Operationalisierung von HofBox-Prototypen zur Förderung der dezentralen Datenhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben.

Projektkoordinator
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR RNH)
Bad Kreuznach
Dr. Wolfgang Schneider, Daniel Eberz
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Flankierend gilt es, eine digitale Infrastruktur für die resiliente regionale Vernetzung vorzubereiten, die u.a. neben der Anbindung von Sensornetzwerken, Beratungsdiensten und dem überbetrieblichen Smart Farming auch der Umsetzung von Krisenplänen dient.

Mit der Weiterentwicklung und dem Praxistransfer von semantischen Technologien sowie der Harmonisierung von Vokabularen und Schnittstellen wird die Flexibilität eines offenen und herstellerübergreifenden Datenaustauschs erhöht.

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„Es liegt in der gesellschaftlichen Verantwortung, dass das internetabhängige Cloud Computing der Landwirtschaft 4.0 niemals folgende Schattenseite zeigen darf:
Ein 4 Tage lang andauernder Ausfall des Internets verbunden mit einer Null-Versorgung aus entsprechenden Produktions- und Lieferketten! 
Deshalb fördert die GeoBox-Infrastruktur als Beitrag zur Daseinsvorsorge ein regional vernetztes und dezentral autarkes Edge Computing in der Landwirtschaft.“
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Bei uns schon!

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  • Für Krisenfälle ist gesetzlich geregelt, dass der Staat für die Ernährungssicherstellung zuständig ist – und damit auch eine vulnerable Landwirtschaft 4.0 steuern muss (Ernährungssicherstellungs- und Vorsorgegesetz – ESVG). 
  • Aus Vorsorgegründen ist insbesondere bei der Digitalisierung in der Landwirtschaft die Dezentralisierungsdirektive des ESVG auf regionaler Ebene (z.B. Landkreise) umzusetzen.
  • Neben der cloudbasierten Datenhaltung ist auch die Internetabhängigkeit der Telefonkommunikation ein erheblicher Risikofaktor für die Ernährungssicherstellung.
  • Die GeoBox-Infrastruktur fördert u.a. öffentlich-private Partnerschaften mit Erzeugernetzwerken und der Wirtschaft, um beispielsweise auf regionaler Ebene die Etablierung von LoRaWAN-Sensornetzwerken vorzubereiten.
  • Diese regionale Vernetzung auf Basis des Resilient Edge Computings (REC) dient nicht nur der Wertschöpfung aus einem überbetrieblichen Smart Farming, sondern  auch dem Klimaschutz und dem Aufbau einer Notkommunikation für Krisenfälle.
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Resilienzvideo der GeoBox-Infrastruktur

Operationalisierung der öffentlich-privaten Partnerschaft „Digitale Resilienz als Service und regionalisiertes Klimaschutzmanagement“

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  • Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert in Abstimmung mit der Agrarministerkonferenz (AMK) die Weiterentwicklung der GeoBox-Infrastruktur für einen länderübergreifenden Transfer.
  • Als Pilotregion der GeoBox-Infrastruktur verfügt der Donnersbergkreis (RLP) über das erste regionale und resiliente Edge-Rechenzentrum für den Aufbau von Erzeugernetzwerken mit folgenden Zielen:
  1. Sensornetzwerke für den Umwelt- und Klimaschutz
  2. Resiliente Notkommunikation in Krisenfällen  
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Pilotregion für resiliente Landwirtschaft

Landrat Rainer Guth, Donnersbergkreis


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Landwirte bzw. deren Erzeugernetzwerke profitieren von einer regional ausgerichteten Vernetzung durch die GeoBox-Infrastruktur:

  • Steigerung der betrieblichen und regionalen Wertschöpfung 
  • Effizienteres (überbetriebliches) Smart Farming
  • Positionierung als Verwaltungshelfer für Krisenfälle (n. ESVG)

Die Macher – was denken sie?
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Können regionale Erzeugernetzwerke bzw. Maschinenringe in Krisenfällen die zuständigen Landkreise unterstützen?

Georg Müller, Geschäftsführer Maschinenring Rheinhessen-Nahe-Donnersberg

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Landwirt:

- Mobile Beauftragung eines Bodenlabors durch den GeoBox-Messenger mit Dokumentenchat.
- Georeferenzierte Erfassung der Flächen.
- Auswahlmaske für Untersuchungsparameter.

Probenehmer:

- Aufträge zur Beprobung von Flächen werden über den Dokumentenchat des GeoBox-Messengers empfangen.
- Der Probenehmer kann – durch die im Auftrag übermittelten Geokoordinaten – die zu beprobende Fläche ohne weitere Ortsangaben finden und seine entsprechenden Anfahrten planen und optimieren. 

Bodenlabor:

- Das Bodenlabor empfängt den Auftrag über den GeoBox-Messenger.
- Das Bodenlabor übermittelt die Ergebnisse wieder im Dokumentenchat an den Landwirt.
- Der gesamte Prozess inkl. einer flankierenden Kommunikation zum Auftrag kann im Dokumentenchat abgebildet werden

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Die GeoBox-App:

Dashboards des Messengers
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Aktuell, zielgerichtet, schlaggenau, abrufbar - wo und wann immer Sie möchten! 
Die GeoBox-App vereinfacht die Dokumentation und liefert umfangreiche öffentliche Daten zur individuellen Planung im Anbaumanagement.
Sie ermöglicht die betriebliche und überbetriebliche Kommunikation sowie die Kommunikation mit der Offizialberatung. 
Dashboards des Messengers
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Datenspeicherung auf dem Hof

Hofgut Neumühle, 67728 Münchweiler an der Alsenz
Hofgut Neumühle, 67728 Münchweiler an der Alsenz
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Die HofBox basiert auf einem kostengünstigen Miniserver zur lokalen Speicherung von Betriebsdaten, amtlichen Geodaten und sonstigen Fachdaten.

Landwirte können diese Daten auf Betriebsebene besonders effizient mit Apps von Anbietern nutzen, deren Software nach dem Offline-First-Prinzip arbeitet und sich mit dem Open Horizon-Framework automatisch auf der HofBox installieren lässt.
Entwickler solcher Apps finden im Hofgut Neumühle (Münchweiler im Donnersbergkreis) aus folgenden Gründen ein ideales Umfeld für Praxistests mit der HofBox:
  • Referenzbetrieb des vom BMEL geförderte Experimentierfelds Südwest.
  • Die Nutzung bzw. Erweiterung von vorhandenen projektbezogenen Sensor- und Kommunikationsnetzen ist auch für privatwirtschaftliche Entwicklungszwecke nach Absprache möglich und erwünscht.  
Hofgut Neumühle, 67728 Münchweiler an der Alsenz
Hofgut Neumühle, 67728 Münchweiler an der Alsenz
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Vorteile der HofBox für den Landwirt

Dr. Christian Koch, Betriebsleiter Hofgut Neumühle, Münchweiler/Donnersbergkreis

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Entscheidungshilfen auf vielen Ebenen!

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GeoBox-Beratungstools

GeoBox-Infrastruktur im Digitalen AgrarPortal Rheinland-Pfalz.

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Durch einheitliche Vokabulare und offene Schnittstellen für semantische Suche!
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Semantische Suche

Sie hören: Dr. Ansgar Bernardi, Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI), Kaiserslautern. 

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GeoBox-Infrastruktur vereinfacht die Berücksichtigung von Betriebsdaten bei Abfragen in Informationsportalen
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Resistenzmanager

Dr. Benno Kleinhenz, Zentralstelle der Länder für EDV-gestützte Entscheidungshilfen und Programme im Pflanzenschutz (ZEPP), Bad Kreuznach. 

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Der standardisierte Datenaustausch und die Dezentralisierungsstrategie der GeoBox-Infrastruktur bietet Praxis und Wissenschaft eine Reihe von Vorteilen:
  • Die HofBox ist bereits heute auf den lokalen Einsatz von KI-Anwendungen ausgelegt.
  • Landwirte können so entscheiden, ob sie Bewirtschaftungs- und Sensordaten im Betrieb veredeln, tauschen oder verkaufen wollen. 
  • Dies fördert vielfältige Allianzen zwischen Landwirtschaft und Wissenschaft auf Augenhöhe, um die Herausforderungen der Zukunft durch regional und betriebsindividuell angepasste Innovationen zu meistern. 
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Dezentralisierung und Regionalisierung

Prof. Dr. Hubert Wiggering, Universität Potsdam; Vorstand und Sprecher der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA)

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GeoBox-Community als Resilient Smart Farming (RSFLab)

  • Einbindung weiterer Bundesländer in die GeoBox-Infrastruktur 
  • Öffentlich-Private-Partnerschaft 
  • Projekt-Allianzen aus der Wissenschaft 

Mehr Infos dazu erfahren Sie auf der nächsten Seite. 

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Sie hören: Daniel Eberz, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Koordination der Digitalisierung in der Landwirtschaft.

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